Wie tief muss eine Tierurne im Garten begraben werden?
Damit die letzte Ruhe ungestört bleibt🍃
Wenn du eine Tierurne oder einen Sarg im eigenen Garten bestattest, ist die Tiefe des Grabes entscheidend. Es geht dabei nicht nur um Vorschriften, sondern vor allem um den Schutz der Ruhestätte.
Die goldene Regel: Mindestens 50 cm
Das Grab muss so tief ausgehoben werden, dass die Urne oder der Sarg am Ende von einer Erdschicht von mindestens 50 Zentimetern bedeckt ist.
- Beispiel: Wenn die Urne 20 cm hoch ist, muss das Loch mindestens 70 cm tief sein (20 cm Urne + 50 cm Erde obendrauf).
Warum ist das so wichtig?
- Schutz vor Wildtieren: Füchse, Dachse oder andere Hunde haben einen feinen Geruchssinn. Eine tiefe Erdschicht verhindert, dass das Grab aufgespürt und ausgegraben wird.
- Frostsicherheit: In dieser Tiefe ist der Boden frostsicher, was den natürlichen Zersetzungsprozess begünstigt.
Weitere Tipps für das Grab:
- Abstand: Halte ca. 1–2 Meter Abstand zu Nachbargrundstücken und öffentlichen Wegen.
- Erlaubnis: Als Mieter benötigst du die Zustimmung des Eigentümers.
- Material: Nutze für die Erde unbedingt eine biologisch abbaubare Holzurne. Metall oder Keramik gehören nicht in den Boden, da sie nicht verrotten.
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