Grundsätzliche Regeln einer Garten-Bestattung für Tiere
Darf ich mein Haustier im eigenen Garten begraben? 🏡
Für viele Tierhalter ist es ein großer Trost, die letzte Ruhestätte des geliebten Vierbeiners ganz in der Nähe zu wissen. In Deutschland ist die Tierbestattung im eigenen Garten grundsätzlich erlaubt (gemäß Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsverordnung), sofern einige wichtige Regeln beachtet werden.
Hier ist eine Checkliste, damit du auf der sicheren Seite bist:
1. Das Grundstück
Das Begraben ist nur auf einem Privatgrundstück erlaubt. Gehört der Garten nicht dir (z. B. bei Mietwohnungen), benötigst du zwingend die Einverständniserklärung des Eigentümers. In öffentlichen Parks oder Wäldern ist die Bestattung streng verboten.
2. Wasserschutz & Lage
Das Grundstück darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen. Zudem muss das Grab einen angemessenen Abstand (meist 1–2 Meter) zu öffentlichen Wegen und Nachbargrundstücken einhalten.
3. Die richtige Tiefe
Das Grab muss tief genug sein, damit der Körper von einer Erdschicht von mindestens 50 cm bedeckt ist. Dies verhindert, dass andere Tiere das Grab aufspüren.
4. Material & Umwelt (Wichtig!)
Der Körper darf nicht in kunststoffhaltige Materialien (Plastiktüten, Synthetikdecken) gewickelt werden. Es dürfen nur verrottbare Materialien in den Boden gelangen.
- Unsere Empfehlung: Nutze einen unserer biologisch abbaubaren Holzsärge oder eine Bio-Tierurne. Diese bestehen aus unbehandeltem Naturholz und fügen sich harmonisch in den Kreislauf der Natur ein.
5. Ausnahmen
Die Erlaubnis gilt in der Regel für einzelne Heimtiere (Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel). Wenn das Tier an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben ist, darf es nicht im Garten bestattet werden. Frage im Zweifel deinen Tierarzt.
Hinweis: Diese Informationen dienen als Orientierung. Regelungen können je nach Bundesland oder Gemeinde variieren. Frage zur Sicherheit beim örtlichen Ordnungsamt nach.
Trostpfote
Sanfter Abschied
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