Warum wird der Schädel bei der Einäscherung zerbrochen?
Ein Blick hinter die Kulissen des Tierkrematoriums.
Die Vorstellung, dass Knochen oder der Schädel eines geliebten Tieres „zerbrochen“ werden, klingt brutal. In Wahrheit handelt es sich jedoch um einen rein physikalischen und automatisierten Vorgang, der notwendig ist, um die Asche in eine Urne füllen zu können.
Hier erklären wir den Ablauf Schritt für Schritt:
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Die Einäscherung (Der Prozess)
Im Kremierungsofen herrschen Temperaturen von bis zu 980 °C. Bei dieser Hitze vergehen alle weichen organischen Bestandteile des Körpers (Gewebe, Fell) vollständig. Sie wandeln sich in Energie und Rauchgas um.
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Was übrig bleibt
Am Ende des Prozesses bleibt nur das mineralische Gerüst der Knochen (Kalk) übrig. Diese Knochen sind durch die Hitze extrem porös, weiß und brüchig geworden. Sie haben jedoch oft noch ihre ursprüngliche Form – auch der Schädel oder große Gelenknochen sind oft noch als solche erkennbar, aber sehr fragil.
- Die Knochenmühle (Kremulator) Da diese Knochenfragmente viel zu groß wären, um in eine Tierurne zu passen, werden sie nach dem Abkühlen in eine spezielle Mühle (den sogenannten Kremulator) gegeben. Dort werden die porösen Überreste sanft zu der feinen, hellgrauen Asche vermahlen, die du kennst.
Fazit: Es sitzt niemand dort, der Knochen „zerbricht“. Es ist ein technischer Schritt der Zerkleinerung (Mahlen), um eine feine, reine Asche zu erhalten, die in einer Urne ihre letzte Ruhe finden kann.
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